Kota Kinabalu – Großstadt & Inselcharme

Kota Kinabalu ist die Hauptstadt des malaysischen Bundesstaates Sabah auf der malaysischen Seite der Insel Borneo. Kota Kinabalu hat knapp 250.000 Einwohner und ist damit die zehntgrößste Stadt des Landes. Das Besondere an Kota Kinabalu ist der vorgelagerte Tunku Abdul Rahman Park – ein kleines Inselparadies bestehend aus 4 Inseln. In Kota Kinabalu haben wir zudem ein weiteres Bucketlist-Ziel abgehakt. Wir haben es endlich geschafft unseren Tauchschein zu machen!! Zwar ist Kota Kinabalu nicht der schönste Ort zum Tauchen aber der Schein war verhältnismäßig günstig und wir wollten unbedingt zum Taucherparadies Sipadan nicht nur als Schnorchler. Im Vergleich zu der anderen großen Stadt Kuching auf Malaysia wirkt Kota Kinabalu weitaus weniger chinesisch geprägt.

Tauchen in Kota Kinabalu

Die Sehenswürdigkeiten Kota Kinabalus

Die Stadt Kota Kinabalu hat uns persönlich nicht vom Hocker gerissen. Es gibt einige Dinge, die man sich anschauen kann. Allerdings gibt es um die Stadt herum tolle Dinge die man erleben kann. Unsere Top Sehenswürdigkeiten Kota Kinabalus haben wir hier für dich zusammengefasst!

Besteigung des Mount Kinabalus und Besuch des Kinabalu Nationalparks

Wer möchte kann den Mount Kinabalu besteigen bzw. im Kinabalu Nationalpark wandern. Leider mussten wir den Kinabalu Nationalpark skippen weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Die Besteigung des Mount Kinabalu war uns schlicht und einfach zu teuer. Die Kosten für die Besteigung mit einer Übernachtung inkl. Guide belaufen sich auf knapp 250 € – 300 € pro Person. Zum Vergleich: Für die Besteigung des Rinjanis auf Lombok in Indonesien haben wir für 3 Tage knapp 80 € pro Person gezahlt.

Tunkul Abdul Rahman Park

Der Nationalpark besteht aus 5 Inseln, von denen 4 super einfach von Kota Kinabalu aus zu erreichen sind. Vom Jesselton-Point fahren Boote in hoher Frequenz in den Nationalpark. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Die Inselns sind allesamt sehr schön und es wirkt fast absurd, dass man solch ein kleines Paradies vor den Toren einer Großstadt findet. Je nach Jahreszeit kann es hier sehr voll werden, besonders an Wochenenden und Feiertagen. Wer möchte kann hier auch tauchen gehen, allerdings hat uns die Unterwasserwelt nicht so überzeugt – da gibt es in Sabah andere Orte wie Mabul und Sipadan.

Abfahrt vom Hafen in Kota Kinabalu

Der Preis richtet sich je nach der Anzahl an Inseln, die man sich anschauen möchte. Die Inseln, die von den Booten angefahren werden sind Sapi, Gaya, Mamutik und Manukan. Lediglich Sulug wird nicht von den Standardbooten angefahren. Ein Tagesausflug zu den Inseln ist allerdings nicht ganz billig im Vergleich zu den sonstigen Preisen in Malaysia. Für den Nationalpark werden einmalig 20 MYR (~ 4€) und für das Boot 35 MYR (~7,50 €) bis 65 MYR (~14 €) fällig.
Tipp:
Wer ein besonderes und einsames Abenteuer sucht kann auf den Inseln auch campen gegen einen sehr geringen Aufpreis. Somit hat man die Insel nach dem die letzten Boote weg sind quasi für sich alleine

Preise Tunku Abdul Rahman Nationalpark

Manukan:
Die Insel Manukan hat uns mitunter am besten gefallen, es gibt einen größeren Strand an dem man sich hinlegen und die Sonne genießen kann. Ebenso gibt es hier Restaurants und eine Unterkunft mit einigen Chalets. Trotzdem wirkt die Insel nicht zugebaut – Manukan ist bei den Einheimischen hoch im Kurs.

Manukan Island Kota Kinabalu

Mamutik:
Die kleinste Insel des Nationalparks hat uns am wenigsten überzeugt, da es nur einen kleinen Strandabschnitt gibt und wir ziemlich zerstochen wurden von Sandflöhen. Auch warnte man uns vor Quallen im Meer und am Strand lag relativ viel Plastik.

Sapi:
Die Insel ist eine der beliebtesten Inseln und wird häufig ziemlich voll, besonders um die Mittagszeit. Hier kommen auch einige Leute zum Schnorcheln hin, was wir wiederum nicht empfehlen würden, da es in Sabah deutlich schönere Tauchreviere gibt wie z.B. Pulau Mabul und Sipadan.

Gaya:
Die größte Insel des Nationalparks und gleichzeitig die am nächsten zu Kota Kinabalu gelegene ist definitiv auch einen Besuch wert. Auf Gaya gibt es einige Wanderwege und sie ragt an der höchsten Stelle knapp 300 m aus dem Wasser. Die Insel ist sehr dicht bewachsen.

2 Die Moscheen von Kota Kinabalu

Die Kota Kinabalu City Mosque befindet sich im nördlichen Teil der Stadt. Umgeben von Wasser bildet die Moschee ein tolles Fotomotiv. Obwohl man bereits 1989 mit dem Bau der Moschee begann konnte sie aufgrund diverser Verzögerungen erst im Jahr 2000 eröffnet werden.

Kota Kinabalu City Mosque

3 Filipino Market

Ein beliebter Ort bei Einheimischen und Touristen ist der Filipino-Market der direkt am Ufer gelegen ist. Hier findet sich alles essbare. Von fangrischem Fisch über Fleich bis hin zu Obst und Gemüse ist alles dabei. Ebenso gibt es zig Stände an denen man zubereitete Speisen kaufen kann. Es ist ein geschäftiges Treiben hier. Die Hauptbesuchszeit ist in den Abendstunden.
Tipp!! Die Händler versuchen einem ständig gegrillten Fisch aufzudrängen, unbedingt runterhandeln, da die Preise für uns noch relativ günstig erscheinen (im Vergleich zu deutschen Preisen) aber dennoch deutlich teurer ausländischen Besuchern angeboten werden.

4 Den Abend gemütlich in einer der Bars ausklingen lassen

In Kota Kinabalu gibt es ein paar sehr nette Bars wie Biru Biru oder Toojou. Biru Biru ist eine entspannte Bar mit einem netten Außenbereich, Toojou ist auf dem Rooftop des gleichnamigen Hostels und eher etwas lauter mit DJ-Musik. Wer günstig Bier trinken möchte findet einige Orte in der Gaya-Street in den chinesischen Restaurants. Hier findet man Bier für knapp 1 €. Wer es etwas schicker möchte sollte sein Glück bei den Reichen und Schönen an der Seaside versuchen. Neben dem Filipino-Market gibt es hier einige Restaurants und Hotels, sowie einen Pub. Ebenso befindet sich hier ein Nachtklub von dessen Besuch ich allerdings nur abraten kann.

5 Couchsurfing in Kota Kinabalu

Kota Kinabalu hat eine sehr intakte Couchsurfing-Community, die auch eine eigene Whatsapp-Gruppe haben. Hier kommt man sehr einfach in Kontakt mit einigen Locals und anderen Reisenden. Insbesondere bei der Planung deines Trips können dir die Leute vor Ort auch gute Tipps geben, da Borneo ansonsten auch schnell sehr teuer werden kann.

Übernachten in Kota Kinabalu

In Kota Kinabalu gibt es einige Hostels, Hotels und Unterkünfte in allen Preiskategorien. Die meisten Traveller-Unterkünfte, Bars, Cafés und Restaurants befinden sich in der Lorong Dewan. Wer sich zur Abwechslung mal ein westliches Frühstück gönnen möchte, sollte im Nook Café in der Lorong Dewan fündig werden.

Anreise nach Kota Kinabalu

Die meisten Besucher beginnen ihre Reise ins malaysische Borneo entweder von Kuching oder Kota Kinabalu und verlassen dieses wieder durch die jeweils andere Stadt. Die Busverbindungen zwischen Sabah und Sarawak sind teilweise etwas schwierig, da sie durch das Land Brunei führen. Hier solltest du dich vorher informieren, ob es möglich ist mit dem Bus zu fahren. Für uns war es aufgrund von Covid leider nicht möglich mit dem Bus zu fahren. Von Kota Kinabalu gibt es täglich einige Busse an alle Orte in Sabah.

Essen & Trinken in Kota Kinabalu

Die Auswahl an unterschiedlichen Speisen und Getränken ist sehr groß – genau wie ihre Preise. Im Vergleich zu Sarawak findest Du in Kota Kinabalu einen größeren indischen Einfluss beim Essen, dafür gibt es weniger chinesische Restaurants als in Kuching. Zum Frühstücken empfehlen wir das Nook-Café für einheimisches Essen gibt es genügend Auswahl am Straßenrand. Wer es etwas schicker möchte findet an der Seaside einige höherpreisige Restaurants (über die Qualität können wir nichts sagen, da wir dort nicht gegessen haben), wer es etwas entspannter haben möchte sollte in der Lorong Dewan schauen. Hier gibt es westliches Esssen, sowie einige kleine Warungs in unmittelbarer Nähe. Hier befinden sich auch einige entspannte Bars.

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