Annapurna Base Camp & Poon Hill – Trekking in Nepal

Wanderung zum Annapurna Base Camp

Etwas mulmig war uns schon zu Mute, als wir entschieden haben, dass wir uns in die Annapurna-Region stürzen werden, um zum Annapurna Base Camp zu wandern. Gehört haben wir viel über den Trek. Aber schaffen wir das wirklich? Und das ganze ohne Guide? Eine Entscheidung, die wir zu keiner Zeit bereuten. Dennoch war es für uns beide die erste mehrtätige Tour im Hochgebirge. Die Wanderung gehört zu den beliebtesten dieser Erde – und das zurecht! Der Trek dauert insgesamt 8 – 10 Tage. Aber das Gute vorab: Auch wenn der Trek einige Tage in Anspruch nimmt ist er für Leute mit einer gewissen Grundsportlichkeit machbar – denken wir zumindest.

Alles Wichtige auf einen Blick

Länge: ~ 82 km
Dauer: 8-10 Tage
Schwierigkeit: mittel
Permits: ACAP und TIMS
Höchster Punkt: Annapurna Basecamp (4.130 m)

Ablauf der Wanderung

Wir müssen generell dazu sagen, dass wir extremes Glück hatten mit der Reisezeit, da wir die Wanderung zum ABC am Anfang vom März 2022 gemacht haben. Bedingt durch Corona und die erst langsam beginennde Wandersaison haben wir kaum andere Wanderer getroffen und waren in den Unterkunften meist alleine oder mit einem anderen Pärchen. Das heißt, dass es natürlich deutlich voller sein wird in den kommenden Jahren/Monaten und sich die Buchungssituation und Auslastung der Herbergen deutlich ändern wird. Die Zeitangaben dienen zur ungefähren Orientierung und zeigen wie lange wir gebraucht haben. Ich würde unser Lauftempo als gemächlich aber kontinuierlich beschreiben. In jedem der Orte gibt es Tea houses in denen man übernachtet. Die ABC Wanderung trägt auch den Namen Apple-Pie-Trek, da man auf dem Weg überall leckeren Apfelkuchen essen kann. Falls du denkst, dass dir der Trek zum Annapurna Base Camp zu lange dauert oder du dich erstmal an einem einfachen Trek versuchen möchtest haben wir auch einen Tipp für dich! Den Trek zum Kapuche Lake. Dieser startet ebenfalls von Pokhara aus. Auch dem Trek zum Kapuche Lake haben wir einen eigenen Artikel gewidmet. Bist du auf der Suche nach der vollen Dröhnung „local experience“, dann solltest du die Wanderung zum Rara Lake versuchen. Die Anreise und die Wanderung sind allerdings deutlich erschwerlicher als der Trek zum ABC.

Ablauf der Annapurna Base Camp Wanderung und die unterschiedlichen Etappen

Was kostet eine Wanderung zum Annapurna Base Camp?

Der Trek zum Annapurna Base Camp ist auch für Budget-Traveller geeignet. Insgesamt kannst du mit knappen 150 € für die Wanderung insgesamt rechnen. Je nachdem wie die Angebot/Nachfrage-Situation ist bekommst du einen Schlafplatz umsonst, wenn du in dem Tea House Frühstück und Abendessen nimmst. Die Preise für die Verpflegung sind für nepalesische Verhältnisse teuer aber in Summe doch sehr human, wenn man bedenkt, dass man dafür keine Kosten für die Übernachtung hat.

LeistungKosten
Permit + TIMS4.000 NPR (~ 30 €)
Übernachtung 8 x inkl. Verpflegung8 x 1.200 NPR = ~ 10.000 NPR (~ 75 €)
6 x Mittagessen 6 x 500 NPR = 3.000 NPR (~ 25 €)
4 x Snickers 4 x 100 NPR = 400 NPR (~3 €)
4 x Snacks (Nüsse und Chips) 4 x 125 = 500 NPR (~4 €)
2 x Transport 2 x 200 = 400 NPR (3 €)
Sonstiges (Eintritt Poon Hill, Tees usw.)1000 NPR (~ 8€)
Speieskarte eines Tea Houses auf dem Annapurna Basecamp Trek
Speisekarte eines Tea Houses, die Preise sind überall ähnlich und von einem Verband geregelt meine ich.

Tag 1: Pokhara – Nayapul – Ulleri (~ 6 Stunden)

Wir stehen morgens früh auf und begeben uns zum Bishal Marg Chok, um einen Bus nach Nayapul zu erwischen. Kaum sind wir an der Kreuzung angekommen haben wir auch schon den passenden Bus gefunden und steigen ein. Die Busfahrt dauert knappe 2 Stunden und kostet 200 NPR pro Person (1,50 €). Hier sollte man auf den Preis bestehen, da die „Schaffner“ sich hier wohl gerne etwas in die eigene Tasche packen und den Fahrpreis für Touristen anheben. Angekommen in Nayapul wandern wir los bis wir nach ca. 7 Stunden Ulleri erreichen. Wir passieren kleinere Dörfer und genießen die ersten Ausblicke auf das Annapurna-Massiv. Das letzte Stück der Wanderung ist relativ anstrengend. Wir haben auf dem Weg genügend Pausen eingelegt und etwas gegessen.

Dorf unserer ersten Pause auf dem Weg nach Ulleri

Tag 2: Ulleri – Ghorepani (~4 Stunden)

Der zweite Tag ist einer der kürzesten Wandertage, die wir auf unserem gesamten Trek hatten. Wir ließen uns Zeit, machten großzügige Pausen und erfrischten uns an Wasserquellen. Das Ziel lautete Ghorepani, da am nächsten Morgen das erste Highlight unseres Treks auf dem Programm stand – der Aufstieg zum Poon Hill. Da man diesen am besten zum Sonnenaufgang besteigt, war es keine Option am Nachmittag noch weiter zu wandern.
Tipp: Der Ort Ghorepani besteht aus einem unteren und einem oberen Teil: Wir empfehlen eine Unterkunft im oberen Teil zu buchen, da man vor ihr einen tollen Ausblick auf die Berge hat.

Breakfast with a view in Ghorepani
Breakfast with a view in Ghorepani
Erste Blicke auf die Berge

Tag 3: Ghorepani – Poon Hill – Thadapani – Sirpong (~8 Stunden)

An Tag 3 stehen wir um 5 Uhr auf um den einstündigen Aufstieg zum Poon Hill zu beginnen. Ziel ist es den Sonnenaufgang vom „Hügel“ auf 3.200 m zu bestaunen. Der Poon Hill ist neben dem tollen Ausblick auch bekannt für die kräftig rot blühenden Rhododendron-Bäume – ja richtig, Bäume! Wir kennen sie aus der Heimat nämlich meist nur als Sträucher.

Rhododendron-Baum
Rhododendrom-Baum vor Bergkulisse
Sonnenaufgang Poon Hill
Sonnenaufgang Poon Hill
Sonnenaufgang am Poon Hill
Sonnenaufgang am Poon Hill

Anschließend geht die Wanderung hauptsächlich bergab. Hier solltest du besonders darauf achten auf dem richtigen Weg zu wandern, da die Beschilderung auf der Zwischenetappe von Ghorepani zum Beginn des ABC-Treks kaum ausgeschildert ist. Am besten hast du hierfür maps.me parat. An diesem Tag haben wir uns leider etwas übernommen und sind weiter gelaufen als unser Körper es eigentlich wollte. Der typische Stopp wäre Thadapani gewesen, aber wir fühlten uns noch relativ fit, da es nur bergab ging und wollten weiter nach Ghurjung, was wir allerdings nicht mehr geschafft haben. Also haben wir die Nacht in Sirpong im British Ex Gorkha Guest House verbracht, was nicht zu empfehlen ist. Auf dem Weg durch die Wälder kann es je nach Jahreszeit zu vereisten und eingeschneiten Wegpassagen kommen. Hier können Mini-Spikes sehr hilfreich sein.
Tipp: Wer weiter als Thadapani wandert findet tolle Tea Houses hinter dem kleinen Örtchen Chuile mit tollen Ausblicken. Eine Unterkunft dort wirkte wie ein kleiner Bauernhof mit einer schönen Aussichtsterrasse.

Esel auf dem Weg

Tag 4: Sirpong – Sinuwa (~ 6-7 Stunden)

Mit schmerzenden Gelenken und Muskelkater ging es am nächsten Tag weiter. Da wir in Sirpong übernachtet hatten, ging es zunächst etwas bergab bevor wir einen der steileren Streckenabschnitte vor uns hatten nach Ghurjung. Nach eingen Stunden Laufzeit haben wir den Muskelkater und die Gelenkschmerzen weitestgehend hinter uns gelassen. Weiter geht es durch das etwas größere Örtchen Chhomrong von wo man oben im Berg unser heutiges Tagesziel erkennen kann. Das sieht nach viel Anstrengung aus! In Chhomrong werden unsere Permits kontrolliert und weiter geht’s. In Upper Sinuwa angekommen beziehen wir unsere Unterkunft und läuten die Nachtruhe ein.

Tag 5: Sinuwa – Deurali (~ 6-7 Stunden)

So langsam rückt das Annapurna Base Camp in greifbare Nähe! Von Sinuwa aus geht es über Bamboo, Dovan und Himalaya nach Deurali. Das Stück zwischen Dovan und Himalaya war für uns das anstrengendste auf der ganzen Wanderung. Stufe um Stufe kämpfen wir uns Richtung Himalaya bzw. Deurali. In Deurali angekommen gibt es einen oberen und einen unteren Teil des Dorfes. Wir haben uns für den oberen entschieden, da wir uns am nächsten Tag etwas vom Weg sparen wollten und dachten wir hätten eine tolle Aussicht.
Tipp: In Deurali würde ich die Unterkünfte im oberen Teil des Ortes meiden, da wir weder das Essen noch die Aussicht besonders fanden. Zudem gab es hier keine warme Dusche und der Inhaber hat leider uns und ein anderes Pärchen versucht zu linken.

Tag 6: Deurali – Machapuchare Base CampAnnapurna Base Camp (~ 4 Stunden)

Morgens um 7:00 Uhr ging es los. Heute ist es endlich soweit und wir werden das ABC erreichen. Wir wandern durch Schnee und durch ein Tal umgeben von traumhaft schönen Felsformationen. Ein Teil des Weges ist gesperrt, da dieser durch eine Lawine blockiert wird, also müssen wir ein wenig anders laufen. Den Weg haben wir uns beide deutlich schwieriger und schweißtreibender vorgestellt.

Die letzte Etappe zum ABC
Auf dem Weg zum ABC
Auf dem Weg zum ABC

Nach ca. 2 Stunden erreichen wir das Machapuchhre Base Camp, wo wir uns kurz ausruhen und uns einen Milchtee gönnen. Kurz darauf geht es weiter zur letzten und höchsten Etappe des Treks – dem Annapurna Base Camp. Auch dieser Teilabschnitt ist deutlich weniger anstrengend als gedacht. Nach weiteren 2 Stunden erreichen wir stolz das Schild des ABCs und suchen uns eine Unterkunft. Viel Auswahl gibt es nicht mehr, da fast alle Unterkünfte unter einer Schneedecke eingehüllt sind. Die Nacht wird sehr kalt bei knappen – 15 °C ohne Heizung. Zum Glück war nichts los und wir konnten uns in mehreren Decken einmummeln. Die Aussicht und die Atmosphäre sind einfach atemberaubend. So etwas haben wir beide noch nicht gesehen. Wir sind auf 4.130 m und mitten im Himalaya.

Namaste Annapurna Base Camp
Geschafft – wir sind tatsächlich am Annapurna Base Camp angekommen


Tipp: Möglichst früh morgens wandern, da die Wanderung im Schnee deutlich anstrengender wird, wenn dieser anfängt zu schmilzen weil man dauernd einsinkt.

Tag 7: Annapurna Base Camp – Sinuwa (6 – 7 Stunden)

Wir stehen morgens um 6 auf, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Jetzt noch frühstücken und los geht’s. Ab jetzt beginnt der Rückweg und wir versuchen einfach soweit wie möglich zu kommen, da wir diese Streckenabschnitte ja bereits kennen. Wir wandern bis Sinuwa und übernachten dort.

Sonnenanufgang am ABC

Tag 8: Sinuwa – Jhinu – Pokhara

Wir wandern morgens früh los, da man uns erzählt hat es würde ein Bus ab Jhinu nach Pokhara um 9:00 Uhr und um 12:00 Uhr fahren. Also war der Plan früh aufzustehen, ein entspannendes Bad in den heißen Quellen von Jhinu zu nehmen, um anschließend mit dem Bus zurück nach Pokhara zu fahren. Weit gefehlt! In Jhinu angekommen erzählte man uns, dass der Bus bereits um 9:00 Uhr abgefahren sei und es keinen weiteren gibt. Auf dem Weg machten wir eine Pause in Chhomrong und mussten erneut unsere Permits vorzeigen und quatschten etwas länger mit dem Pförtner. Dieser sollte unsere Rettung sein wie sich später herausstellte. Nämlich gerade als wir uns damit abgefunden haben, dass wir wohl oder über eine Nacht in Jhinu verbringen müssen kam dieser nach Feierabend vorbeigestiefelt und fragte uns, wo wir denn hin wollten. Glücklicherweis wollte er in die selbe Richtung und hatte noch eine weitere Idee wo ein Bus abfahren könnte. Also liefen wir noch von Jhinu nach Motkyu. Hier kommen wohl kaum Touristen vorbei. Man rief den Bus an und nach ca. 2 Stunden wurden wir tatsächlich eingesammelt und kamen zurück nach Pokhara nach ca. 5 Stunden Fahrt.

Packliste für deine Wanderung zum Annapurna Base Camp

Bei unserer Packliste erheben wir natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wir haben jedenfalls viel zu viel eingepackt und hätten einiges in der Unterkunft lassen können. Falls du mit dem Gedanken spielst deine Ausrüstung in Nepal günstig zu kaufen haben wir einen guten Tipp für dich. Alles dazu findest du in unserem Artikel zum Thema Trekking Ausrüstung kaufen in Nepal.

  • Wasser! (Falls man eine Filterflasche hat, gibt es Möglichkeiten diese unterwegs aufzufüllen)
  • Snacks (wir waren heilfroh über unsere Snickers und Neapolitaner)
  • 1x Warme Jacke (Wind und Regenfest)
  • Offline-Karten-App (z.B. maps.me oder mappy.cz)
  • Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Kamera
  • Wanderschuhe
  • 3x Dry-Fit Shirts
  • Mini-Spikes (je nach Jahreszeit)
  • Schlafsack, je nach Saison und Verfügbarkeit von Decken (wir hatten keine dabei und auch nicht gebraucht)
  • Unterwäsche
  • 1x Sportpulli
  • 1x Set Thermo-Unterwäsche
  • 1x Shorts zum Wandern
  • 1x Trekkinghose (Ich hatte eine günstige Laufhose von Decathlon an)
  • ggf. Regenhose
  • ggf. Sonnencreme

Annapurna Base Camp auf eigene Faust oder mit einer Tour?

Wir haben den Trek auf eigene Faust gemacht und würden es auch wieder genauso handhaben. Wer sich unsicher fühlt ist natürlich bei einem Guide gut aufgehoben. Wir haben uns die Route vorher angeschaut und es sind so viele Orte auf dem ganzen Weg, dass wir uns keine Sorgen gemacht haben. In der Regel gibt es spätestens alle 2-3 Stunden eine Übernachtungsmöglichkeit falls man mal zu erschöpft sein sollte.

Akklimatisierung auf dem Annapurna Basecamp

So wie wir uns die Etappe eingeteilt haben, hatten wir glücklicherweise kaum Probleme mit der Höhe. Da dies allerdings auch sehr typabhängig ist, sollte man hier vorsichtig sein. Wer sich nochmal etwas weiter über dei Akklimatisierung informieren möchte kann dies beim DAV nachlesen.

Unterkünfte auf dem Annapurna Base Camp Trek

Übernachtet wird ausschließlich in sogenannten Tea-Houses. Diese können kleine süße Unterkünfte mit wenigen Zimmern bis hin zu Mehrstöckigen Jugendherbergen sein. Die meisten Unterkünfte sind mit warmen Duschen, Strom und W-Lan ausgestattet. Je nach Angebot und Nachfrage können diese Dinge kostenpflichtig werden. Die Unterkünfte jeden Ortes haben in der Regel ein einheitliches Menü, der Geschmack des Essens variiert jedoch stark.

Anreise zum ABC-Trek

Die Anreise zu deiner Wanderung zum Annapurna Base Camp erfolgt in der Regel über Pokhara. Die Busse fahren in regelmäßigen Abständen vom Pokhara Baglung Bus Park ab. Die Busse in Richtung Baglung sind die, die wir auch nehmen müssen. Du kannst entweder am Bus Park selbst einsteigen oder auf dem Weg auf der Höhe von Bishal Marg Chok einsteigen. Die Busfahrer erkennen in der Regel anhand deines Wanderrucksacks wo du hin möchtest.

Verpflegung während des Annapurna Base Camp Treks

Die Auswahl an unterschiedlichen Speisen ist enorm. Neben dem Klassiker Dal Bhat gibt es auch viele europäische Gerichte zur Auswahl. Wir empfehlen wärmstens Dal Bhat aus 2 Gründen:
– Einen größeren Energiesponsor gibt es nicht (Linsen, Reis, Kartoffeln und etwas spinatähnliches)
– Du bekommst hier so oft Nachschlag wie du möchtest ohne mehr bezahlen zu müssen. Das ist so üblich in Nepal.



Tipp: Nepalesen schwören auf Knoblauchsuppe bei Anzeichen von Höhenkrankheit. Naomi und auch andere Wanderer haben diese gegessen und stärkste Magenkrämpfe bekommen, daher würden wir eher empfehlen die Finger davon zu lassen.

Ein klassisches Dal Bhat
Klassisches nepalesisches Dal Bhat

Permits kaufen für das Annapurna Base Camp

Am besten kaufst du die Permits in Pokhara in dem dafür zuständigen Office. Die ACAP (Annapurna Conservation area Project) Permit kostet 3.000 NPR (~ 25 €) und die TIMS ( Trekkers’ Information Management Systems ) Karte für 2.000 NPR (~ 15 €). Darüber hinaus solltest du dir die Öffnungszeiten des Offices vorher anschauen. Für das Ausstellen der Permits werden Passfotos benötigt. Diese können entweder kostenfrei vor Ort erstellt werden oder wenn es schneller gehen soll habt ihr bereits welche dabei.
Öffnungszeiten Permit Office:

Mo, Di, Mi, Do, Fr, So: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sa: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Häufige Fragen zum Annapurna Base Camp Trek

Die Wanderung zum Annapurna Base Camp dauert je nach Fitness-Level 6-8 Tage.
Wer Annapurna Base Camp und Poon Hill verbinden möchte sollte mit 7-10 Tagen rechnen.
Das Base Camp liegt auf genau 4132 m ü.NN.
Wir würden die Wanderung als „Mittel“ einstufen, dennoch sollte man die Länge nicht unterschätzen. Anstrengend ist die Wanderung in jedem Fall.
Die Wanderung umfasst knapp 80 km in Länge und knapp 10-11 km an Höhenmetern.
Da man beim ABC deutlich näher an das Bergmassiv kommt als beim EBC haben wir uns dafür entschieden. Außerdem soll der Weg zum Everest Base Camp deutlich touristischer, teurer und ziemlich zugemüllt sein.
Der ideale Ausgangsort ist Pokhara. Von dort waren dauerhaft Busse Richtung Nayapul oder Phedi – die Orte von denen man die Wanderung beginnt oder endet.
Nein, ein Guide ist nicht verpflichtend. Wir haben es selbst auf eigene Faust gemacht und empfanden es als gut machbar. Wer alleine wandert und sich etwas unsicher fühlt ist allerdings wahrscheinlich gut beraten einen Guide zu nehmen.
Wir haben in Summe inkl. der Permits knapp 150 € pro Person ausgegeben.
Nein, in den Tea-Houses gibt es eine große Variation verschiedener Speisen. Ein Essen kostet um die 4 – 5 €. Wer Frühstück und Abendessen in der Unterkunft zu sich nimmt erhält häufig den Schlafplatz gratis.
Die Übernachtungen sind in der Regel gratis für Leute, die Frühstück und Abendessen in der Unterkunft zu sich nehmen.
Ja, ein Großteil der Speisen sind vegetarisch. Das klassische Dal Bhat ist sogar häufig vegan, dies hängt ab von dem verwendeten Bratfett. Ansonsten ist die Auwsahl relativ groß. Es gibt Pasta, nepalesisches Essen wie Momos, Thukpa und Dal Bhat.

Du planst eine Reise nach Nepal?

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