Cartagena – Die Perle der Karibik

Tatsächlich war Cartagena für uns beide unsere erste Destination in Südamerika. Von der Dominikanischen Republik aus sind wir direkt nach Cartagena geflogen, um uns von dort bis nach Patagonien im Süden des Kontinents vorzuarbeiten. Die Stadt Cartagena befindet sich an der Karibikküste im Norden Kolumbiens. Cartagena wurde im Jahr 1533 von Pedro de Heredia gegründet. Cartagena zählt zu den ersten spanischen Stadtgründungen im nördlichen Südamerika. Schnell avancierte die Stadt zu einem wichtigen Hafen für die Schifffahrt. Die meisten Leute verbinden mit Cartagena die Altstadt und das Künstlerviertel Getsemani mit ihren bunten Häuschen und den bunten Regenschirmen, die in den kleinen Gässchen Schatten spenden. Nicht umsonst gilt die Hauptstadt des Departmentos Bolivar als schönste Kolonialstadt Südamerikas und erfreut sich daher besonderer Beliebtheit. Cartagena de Indias wird oft auch als Perle der Karibik bezeichnet.

Unsere Top-Sehenswürdigkeiten in Cartagena

Obwohl Cartagena definitiv nicht zu unseren Highlights im wunderschönen Kolumbien zählt hatten wir eine schöne Zeit in der fünftgrößten Stadt des Landes. Die Stadt ist super schön aber uns hat der Vibe in Cali oder Medellin einfach mehr gecatched. Hier haben wir euch mal unsere Sehenswüdigkeiten aufgelistet:

1) Getsemani – das Kunstviertel Cartagenas

Getsemani hat uns in Cartagena mit Abstand am besten gefallen. Graffitis, bunte Häuser, bunte Fähnchen und die charakteristischen Regenschirme zieren dieses hübsche Viertel. Bars und Restaurants laden ebenfalls zu einem Besuch ein. Besonders erwähnenswert ist auch der Plaza de la Trinidad, der in den Abendstunden zum Leben erwacht. Straßenstände bieten leckeres Streetfood an, es wird getanzt und Spaß gehabt. Abends kann man an verschiedensten Orten leckere Cocktails zu sich nehmen.

2) Centro Historica – Die Altstadt Cartagenas

Gleich neben Getsemani befindet sich das historische Zentrum Cartagenas. Dieses lädt zum Schlendern durch die Fußgängerzone ein und besticht mit zahlreichen Kolonialbauten und pflanzenbehangenen bunten Häuschen. Wer möchte, kann auch auf die Stadtmauer hinauf um einen schönen Blick zu erhaschen.

3) Castillo de San Felipe

Ein weiteres beliebtes Highlight Cartagenas ist die Festung Castillo San Felipe de Barajas, die sich auf dem Hügel von San Lazaro. Von der Festung aus soll man einen tollen Blick auf die Stadt haben. Als wir dort ankamen, war es leider schon etwas spät, weshalb wir uns gegen den doch relativ teuren Besuch entschieden haben. Der Eintritt kostet knappe 6 € pro Person, was wir für kolumbianische Verhältnisse als relativ teuer empfanden. Aber auch von außen ist die Festung ein absoluter Hingucker!

4) Die Strände um Cartagena

Aufgrund der großen Beliebtheit Cartagenas sind eben auch die Strände in der Nähe dermaßen überfüllt, dass bei uns kein Karibik-Feeling aufkommen konnte. Wir haben uns den touristischsten Strand, die Playa Blanca angeschaut. Wir konnten keinen Liegeplatz mehr finden und haben es uns dann am linken Rand auf den Felsen gemütlich gemacht. Türkisfarbenes, klares Wasser, weißer Sandstrand – die Grundvoraussetzungen sind alle gegeben, wären da nicht die Menschenmassen, die das Feeling etwas zerstören. Die laute Musik der Verkaufsstände trägt auch nicht unbedingt zu einer entspannten Atmosphäre bei.

Die zwei Gesichter Cartagenas

Aufgrund der großen Beliebtheit gilt Cartagena als eine der sichersten Städte Kolumbiens. Dies ist nicht zuletzt an dem enormen Polizeiaufgebot im historischen Zentrum oder dem Künstlerviertel Getsemani zu erkennen. Unser Hostel befand sich allerdings etwas außerhalb der Touristenzentren und wir müssen sagen, dass wir hier ein ziemlich roughes Gesicht der Stadt zu sehen bekamen. Dreck, Armut und ziemlich düstere Ecken kamen plötzlich zum Vorschein. Der Vibe der Stadt hat uns ehrlich gesagt auch nicht wirklich mitgerissen. Zwar ist die Stadt unfassbar schön aber den wirklichen Hype konnten wir nicht wirklich nachempfinden.

Die Schattenseiten Cartagenas

Übernachten in Cartagena

Am sichersten ist es eine Unterkunft in Getsemani oder dem historischen Zentrums Cartagenas zu buchen. Allerdings spiegelt dies unserer Meinung nicht das wirkliche Cartagena wider, was manchmal durchaus etwas eckig und kantig ist. Da wir aber auch nur wenige Tage dort waren, kennen wir natürlich nicht die meisten Viertel.

Anreise nach Cartagena

Da Cartagena zu den größten Städten Kolumbiens zählt sind An- & Abreise relativ simpel. Wie bereits erwähnt sind wir aus der Dominikanischen Republik in die Stadt geflogen. Das Bus-Terminal Cartagenas befindet sich etwas außerhalb. Von dort verkehren Busse in alle Ecken des Landes.

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